Parasiten: Federspulmilben

Feder mit Federspulmilben

Symptome

Diese Parasiten leben in den Federkielen (Federspule) oder nahe dem Schaft in der Federfahne, wobei es sich vornehmlich um noch durchblutete Flügel- bzw. Schwanzfedern handelt.

Symptome sind zum einen Federmissbildungen und zum anderen eine rötlich-schwarze Verfärbung der Federkiele, die durch Blutgerinnsel im Inneren hervorgerufen werden.

Die befallenen Federn brechen zudem häufig ab.

Diagnose

Der Federkiel einer befallenen Feder wird aufgeschnitten und dann wird der graue, pulverige Inhalt unter dem Mikroskop betrachtet. Unter diesem sind die Federspulmilben gut zu erkennen.

Therapie bei Federspulmilben

Auch hier empfiehlt sich, wie bei vielen anderen Milbenarten, ein Spot-On mit Ivermectin oder einem vergleichbaren Medikament.

Dieser Artikel wurde vom Autor recherchiert und redaktionell erstellt, wobei die medizinischen Angaben auf den angegebenen Fachquellen basieren. Diese Informationen ersetzen keinen Tierarztbesuch!

Häufige Fragen
Was sind Federspulmilben?
Federspulmilben sind winzige Parasiten, die in den Federkielen oder nahe am Schaft der Feder leben, besonders in noch durchbluteten Federn. Sie befallen vor allem Flügel- und Schwanzfedern und können dort die Federstruktur deutlich beschädigen.
Woran erkenne ich Federspulmilben?
Typische Anzeichen sind verformte Federn und eine rötlich‑schwarze Verfärbung der Federkiele, ausgelöst durch Blutgerinnsel im Inneren. Befallene Federn brechen außerdem häufig ab, auch ohne starke Belastung.
Welche Federn sind besonders betroffen?
Federspulmilben sitzen bevorzugt in neuen, noch durchbluteten Flügel- und Schwanzfedern. Dort nutzen sie den Innenraum des Federkiels und die Federfahne nahe am Schaft als Lebensraum.
Wie stellt der Tierarzt die Diagnose?
Zur Diagnose wird eine verdächtige Feder gezogen und der Federkiel längs aufgeschnitten. Der graue, pulverige Inhalt wird unter dem Mikroskop untersucht; dort sind die Milben gut sichtbar.
Wie werden Federspulmilben behandelt?
In der Praxis wird meist ein Spot‑On mit Ivermectin oder einem ähnlichen Wirkstoff eingesetzt, das direkt auf die Haut gegeben wird. Die genaue Dosierung und Dauer der Behandlung sollte immer ein vogelkundiger Tierarzt festlegen.
Quellen
Weitere Informationsquellen
Parasitenbefall“ (Birds Online) Milben“ (Sittiche.de)

Übersicht der Krankheiten

Thorsten Hoeppner vom 29.08.2025
Aktualisiert: 23.08.2026