Gräser: Drahtschmiele

Die Drahtschmiele (Avenella flexuosa) wird bei einheimischen und exotischen Körnerfressern in besonderem Maße geschätzt.

Drahtschmiele

Drahtschmiele

Futterteile
  • Stängel
  • Blätter
  • Blüten
  • Samen

Allgemeine Hinweise

In der Sonne erscheint diese rötlich und im Halbschatten grün.

Man sollte sie nicht ausreißen, sondern besser abschneiden, damit diese sich weiter vermehren kann.

Inhaltsstoffe und Wirkung

Die Inhaltsstoffe sind hauptsächlich Kohlenhydrate und sekundäre Pflanzenstoffe.

Diese kann auch in größeren Mengen und allen Reifegraden verfüttert werden.

Erntezeit

Juni – Oktober

Rispen der Drahtschmiele
Rispen
Blätter der Drahtschmiele
Blätter
Samen der Drahtschmiele
Samen
Häufige Fragen
Dürfen Wellensittiche Drahtschmiele fressen?
Ja. Diese gehört zu den Süßgräsern und kann als Frischfutter für Wellensittiche angeboten werden. Geeignet sind Blätter, Stängel, Blüten und Samen. Sie eignet sich als abwechslungsreiche Ergänzung zur normalen Körnermischung, ersetzt diese aber nicht.
Welche Pflanzenteile der Drahtschmiele sind für Wellensittiche geeignet?
Von dieser können Blätter, Stängel, Blüten und Samen verfüttert werden. Viele Wellensittiche fressen besonders gerne die Samenstände, knabbern aber auch an den frischen Halmen. Die Pflanze bietet dadurch unterschiedliche Beschäftigungs- und Fressmöglichkeiten.
Kann Drahtschmiele täglich gefüttert werden?
Diese eignet sich als Bestandteil eines abwechslungsreichen Frischfutterangebots. Für eine ausgewogene Ernährung sollten Wellensittiche jedoch verschiedene Gräser, Wildpflanzen und Gemüse erhalten. Abwechslung sorgt dafür, dass sie unterschiedliche Nährstoffe aufnehmen und beschäftigt bleiben.
Warum ist Drahtschmiele für Wellensittiche interessant?
Diese ähnelt den Gräsern, deren Samen Wellensittiche auch in ihrer natürlichen Umgebung aufnehmen. Die Vögel können an den Halmen und Samenständen zupfen und nach Körnern suchen. Das unterstützt ihr natürliches Fressverhalten und bietet gleichzeitig Beschäftigung.
Quellen
  • A. Wilbrand: „Futterpflanzen für Vögel“, S. 114
  • Futterpflanzen von A bis Z

    Thorsten Hoeppner vom 06.09.2023
    Aktualisiert: 15.08.2026