Vergiftungen

Teflon als tödliche Gefahr

Vergiftungen sind bei Wellensittichen lebensbedrohliche Notfälle. Gefährlich sind besonders PTFE-Dämpfe, Blei, Zink, Nikotin sowie ungeeignete Lebensmittel. Atemnot, Schwäche, Erbrechen, Krämpfe oder Koordinationsstörungen erfordern sofort einen vogelkundigen Tierarzt.

Gefahrenquellen

Mögliche Gefahrenquellen für Wellensittiche

Gefahrenquellen für Wellensittiche sind giftige Dämpfe, offene Gefäße, Glasscheiben, Pflanzen, Feuer und ungeeignetes Spielzeug. Mit einem vogelsicheren Freiflugzimmer lassen sich Vergiftungen, Verletzungen und Unfälle wirksam vermeiden.

Krankheitszeichen

Durchfall als Krankheitszeichen bei Wellensittichen

Wellensittiche verbergen Krankheiten oft lange. Warnzeichen sind Apathie, anhaltendes Aufplustern, Atemprobleme, veränderte Körperhaltung, auffälliger Kot sowie stumpfes oder verklebtes Gefieder. Bei Schockzeichen ist sofort tierärztliche Hilfe nötig.

Blutverlust

Gefahr: Blutverlust beim Wellensittich

Blutverlust ist beim Wellensittich ein tiermedizinischer Notfall, weil er nur 4–5 ml Blut besitzt. Blutungen durch Verletzungen oder Erkrankungen müssen rasch beurteilt und bei starkem, anhaltendem oder tropfendem Bluten sofort vogelkundig versorgt werden.

Pellets

Pellets als Futter für Wellensittiche?

Pellets sind industriell hergestellte Futtermittel für Wellensittiche. Sie liefern Nährstoffe in einheitlicher Form, ersetzen aber weder die Beschäftigung durch Körner noch eine abwechslungsreiche Ernährung mit geeignetem Frischfutter.

Fehl- und Mangelernährung

Problematik Übergewicht bei Wellensittichen

Fehl- und Mangelernährung beim Wellensittich beschreibt sowohl eine unausgewogene („falsche“) als auch eine unzureichende („zu knappe“) Nährstoffversorgung, die langfristig zu Organ-, Stoffwechsel- und Immunschäden führt.