Gräser: Rispengras

Das Einjährige Rispengras (Poa annua) gehört wohl zu den am häufigsten vorkommenden Süßgräsern und ist eine geeignete Futterpflanze für Wellensittiche.

Rispengras

Rispengras

Futterteile
  • Stängel
  • Blätter
  • Blüten
  • Samen

Allgemeine Hinweise

Bei diesem handelt es sich vermutlich um eines der am weitesten verbreiteten Süßgräser.

Die Rispen sind nur ungefähr 5cm lang und die Halme wachsen teilweise liegend.

Inhaltsstoffe und Wirkung

Es sind hauptsächlich Kohlenhydrate und sekundäre Pflanzenstoffe enthalten.

Dieses kann auch in größeren Mengen angeboten werden.

Erntezeit

März – November

Rispe des Rispengrases
Rispe
Blüten des Rispengrases
Blüten
Häufige Fragen
Kann man Rispengras an Wellensittiche verfüttern?
Ja. Dieses gehört zu den Süßgräsern und eignet sich gut als Frischfutter für Wellensittiche. Je nach Reife können die Vögel Blüten, Samen sowie weitere geeignete Pflanzenteile fressen. Es sorgt für Abwechslung und beschäftigt die Tiere bei der Futtersuche.
Welche Teile dürfen Wellensittiche fressen?
Geeignet sind Stängel, Blätter, Blüten und Samen. Auch das Saatgut kann angeboten werden. Viele Wellensittiche knabbern je nach Reifestadium unterschiedliche Pflanzenteile besonders gern.
Kann Rispengras regelmäßig gefüttert werden?
Ja. Laut Artikel kann Wiesen-Rispengras auch in größeren Mengen angeboten werden. Es enthält vor allem Kohlenhydrate und sekundäre Pflanzenstoffe und ist eine sinnvolle Ergänzung zu einer abwechslungsreichen Ernährung. Es ersetzt jedoch keine ausgewogene Körnermischung und weiteres Frischfutter.
Wann kann man Rispengras ernten?
Die Erntezeit liegt in der Regel zwischen Mai und August. In dieser Zeit können frische Halme mit Blüten und Samen gesammelt und an Wellensittiche verfüttert werden.
Woran erkennt man Wiesen-Rispengras?
Dieses besitzt kahle Stängel und eine locker aufgebaute, pyramidenförmige Rispe. Es ist ein häufiges Süßgras und wird oft für Rasenflächen und Weiden verwendet. Diese Merkmale helfen dabei, die Pflanze zu erkennen.
Quellen
  • A. Wilbrand „Futterpflanzen für Vögel“, S. 124f.
  • Futterpflanzen von A bis Z

    Thorsten Hoeppner vom 09.09.2023
    Aktualisiert: 15.08.2026