Zusammenfassung
Die Augen von Sittichen sind seitlich am Kopf angeordnet und bieten so ein weites Gesichtsfeld. Ihr Auge unterscheidet sich anatomisch vom Säugetierauge, etwa durch ein bewegliches unteres Augenlid und eine zusätzliche Nickhaut. Wellensittiche nehmen neben Rot, Grün und Blau auch UV-Licht wahr und reagieren empfindlicher auf Flimmerfrequenzen beim Licht, was bei der Haltung zu berücksichtigen ist.
Augen
Wie bei den meisten Vögeln sitzen diese seitlich am Kopf, was ihr Gesichtsfeld deutlich erweitert (360°).
Während das untere Augenlid beweglich ist, ist das obere Lid weitgehend fest. Zudem besitzen Vögel noch ein drittes Augenlid, die Nickhaut, als weiteren Schutz für das Auge.
Im Gegensatz zu Säugetieren1Rot (Rot (565–620 Nm), Grün (510–540 Nm) und Blau (450–480 Nm)) können Wellensittiche zusätzlich noch Farben im UV-Spektrum (300 bis 400 Nm) wahrnehmen.
Während das menschliche Auge bereits Licht mit einer Frequenz von 50 Hz als flackerfrei wahrnimmt, tritt dieser Effekt beim Wellensittich erst ab 150 Hz ein.
- 1Rot (Rot (565–620 Nm), Grün (510–540 Nm) und Blau (450–480 Nm))
