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Mauser
Die Mauser ist der natürliche Gefiederwechsel, bei dem Wellensittiche ihre abgenutzten oder beschädigten Federn nach und nach durch neue ersetzen.
Definition
Mauser bezeichnet den biologischen Vorgang des Abwerfens alter und Nachwachsens neuer Federn. Da sich Federn nicht regenerieren können, müssen sie regelmäßig erneuert werden.
Ablauf bei Wellensittichen
- Wellensittiche mausern nicht saisonal, sondern wechseln ihre Federn fortlaufend über das ganze Jahr.
- Ein kompletter Mauserzyklus mit Pausen dauert etwa 9 Monate.
- Die Federn werden nie alle gleichzeitig, sondern abschnittsweise gewechselt (Daunen‑ und Deckfedern, Schwung‑ und Schwanzfedern).
Körperliche Bedeutung
Die Mauser sichert Flugfähigkeit, Wärmeregulation und die Schutzfunktion des Gefieders.
Sie ist für den Vogel körperlich anstrengend und geht mit erhöhtem Energie- und Nährstoffbedarf einher, der über geeignete Nahrung gedeckt werden sollte.
Typische Anzeichen
- Sichtbare Federhülsen mit nachwachsenden Federn.
- Vermehrtes Kratzen und Putzen sowie lose Federn im Käfig.
Sonderformen / Probleme
- Jugendmauser: erste große Mauser, mit der Wellensittiche in die Geschlechtsreife übergehen.
- Stockmauser, Blutkiele oder starke Blutungen sind nicht normal und müssen tierärztlich abgeklärt werden.
Quellennachweise
Artikel: Mauser beim Wellensittich
Basierend auf diesem mit KI erstellt.

