Zusammenfassung
Diese ist wegen ihres hohen Nitrat- und Oxalsäuregehalts als Frischfutter für Wellensittiche und andere kleine Ziervögel wenig geeignet und wird höchstens für Papageien und Großsittiche maximal einmal im Monat empfohlen. Als Fazit gibt es keinen überzeugenden Grund, Rote Bete trotz möglicher Risiken zu verfüttern.
Auch wenn Rote Bete wegen des hohen Nitratgehaltes nur für Papageien und Großsittiche1V. Oertel & P. Wolf: „Früchte, Gemüse & Nüsse“, S. 116f. geeignet ist (max. 1-mal im Monat), wollen viele Wellensittich-Halter trotzdem wegen ihrer „wertvollen“ Inhaltsstoffe nicht auf diese verzichten.
Ein Vergleich der Inhaltsstoffe soll zeigen, ob dem wirklich so ist.
Nährstoffvergleich – Rote Bete
Ähnlich wie der Spinat bzw. Mangold kann die Rote Bete relativ viel Nitrat aus dem Boden aufnehmen und speichern, wodurch sie als Futterpflanze nur wenig geeignet ist.
Wer trotz allem wegen der Folsäure Bedenken haben sollte, kann zusätzlich noch Kresse (110 µg/100g) oder Petersilie (116µg/100g) anbieten.
Fazit
Wenn man die Rote Bete mit der Pastinake und dem Brokkoli vergleicht, gibt es keinen vernünftigen Grund, warum man diese trotz des Nitrat- und Oxalsäuregehaltes an Wellensittiche oder andere kleinere Ziervögel verfüttern sollte.
- 1V. Oertel & P. Wolf: „Früchte, Gemüse & Nüsse“, S. 116f.
- 2Retinoläquivalent
- 3max. 398 mg

