Zusammenfassung
Oxalsäure ist ein natürlicher Pflanzenstoff und zählt zu den Antinährstoffen. Sie kann im Darm Mineralstoffe wie Kalzium und Magnesium binden und die Eisenaufnahme beeinträchtigen. In größeren Mengen kann diese giftig wirken und unter Umständen die Nieren schädigen. Einige Futterpflanzen für Wellensittiche enthalten vergleichsweise viel von dieser.
Oxalsäure ist ein natürlicher Pflanzenstoff und gehört zu einem von mehreren Antinährstoffen, die in Futterpflanzen vorkommen können. Diese bindet Kalzium und Magnesium und erschwert die Aufnahme von Eisen im Darm.
Krautige Pflanzen
- Amaranthblätter (200–600 mg)
- Petersilie (170–1.700 mg)
- Pfefferminze (1.111 mg)
- Weißer Gänsefuß (200–600 mg)
Gemüse & Salate
- Blattkohl (450 mg)
- Mangold (650 mg)
- Portulak (1310 mg)
- Rote Bete (181–675 mg)
- Spinat (442–970 mg)
Empfehlung / selten & kleine Mengen
Häufige Fragen
Was ist Oxalsäure?
Diese ist ein natürlicher Pflanzenstoff, der in verschiedenen Futterpflanzen vorkommt. Sie gehört zu den sogenannten Antinährstoffen.
Warum kann Oxalsäure problematisch sein?
Diese kann Kalzium und Magnesium binden. Dadurch können diese Mineralstoffe schlechter verfügbar sein. Auch die Aufnahme von Eisen im Darm kann beeinträchtigt werden.
Welche Pflanzen enthalten viel Oxalsäure?
Zu den aufgeführten Pflanzen mit höheren Gehalten gehören unter anderem Petersilie, Pfefferminze, Portulak, Rote Bete, Spinat und Mangold. Die angegebenen Werte unterscheiden sich je nach Pflanze deutlich.
Sind größere Mengen für Wellensittiche gefährlich?
Ja. Größere Mengen können giftig wirken. Diese kann Calciumverbindungen in schwer lösliches Calciumoxalat umwandeln und dadurch die Aufnahme wichtiger Mineralstoffe behindern. Bei entsprechenden Pflanzen werden auch mögliche Nierenschäden genannt.
Wie sollten oxalsäurehaltige Pflanzen angeboten werden?
Auf der Seite werden Pflanzen mit höherem Gehalt als selten und in kleinen Mengen einzuordnen empfohlen. Eine pauschale Mengenangabe für alle Pflanzen lässt sich daraus nicht ableiten.
Quellen
Thorsten Hoeppner vom 17.08.2026
Aktualisiert: 28.08.2026
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