Gemüse: Portulak

Portulak (Portulaca oleracea) stammt ursprünglich aus Vorderindien, ist aber inzwischen im ganzen Mittelmeerraum verbreitet.

Portulak

Portulak

Futterteile

  • Blätter
  • junge Triebe
  • Blüten
  • Samen

Allgemeine Hinweise

Er wächst an Wegen, in Weinbergen und bevorzugt sandige oder lehmige Böden.

Dieser sollte nur in sehr kleinen Mengen angeboten werden.

Die enthaltene Oxalsäure ist leider in zu großen Mengen schwach giftig.

Inhaltsstoffe und Wirkung

Dieser enthält Vitamin C (22mg), Vitamin E (0,5mg), Magnesium (151mg), Kalium (390mg), Kalzium (95mg) und Eisen (3,60mg), aber auch sehr viel Oxalsäure (1310 mg) und Nitrat.

Erntezeit

April – Juni

Verwechslung
Bei dem „Winterportulak“ handelt es sich eigentlich um das Tellerkraut (Claytonia perfoliata), das aber nicht zur selben Gattung gehört.
Häufige Fragen
Ist Portulak für Wellensittiche geeignet?
Dieser kann Wellensittichen unter Einschränkungen als Frischfutter angeboten werden. Frischer, unbehandelter Portulak ist dabei die beste Wahl.
Welche Teile dürfen Wellensittiche fressen?
Wellensittiche können die oberirdischen Pflanzenteile wie Blätter, junge Triebe und zarte Stängel fressen. Diese sollten frisch, sauber und frei von Pflanzenschutzmitteln sein.
Wie oft darf man Portulak verfüttern?
Dieser eignet sich als seltene Ergänzung im Rahmen einer abwechslungsreichen Frischfutterfütterung. Am besten wird er zusammen mit anderen geeigneten Wildkräutern oder Gemüse angeboten. So erhalten Wellensittiche eine möglichst vielfältige Ernährung.
Muss Portulak vor dem Verfüttern vorbereitet werden?
Ja. Dieser sollte gründlich mit Wasser abgespült werden, um Schmutz und mögliche Rückstände zu entfernen. Anschließend kann er im Ganzen oder in kleinere Stücke geschnitten angeboten werden. Übrig gebliebenes Frischfutter sollte nach einigen Stunden entfernt werden, damit es nicht verdirbt.
Quellen

Futterpflanzen von A bis Z

Thorsten Hoeppner vom 01.05.2024
Aktualisiert: 17.08.2026