Gräser: Fingerhirse

Die Fingerhirse (Eleusine coracana) stammt vermutlich ursprünglich aus Afrika oder Asien und ist eine empfehlenswerte Futterpflanze.

Fingerhirse

Fingerhirse

Futterteile
  • Blätter
  • Stängel
  • Samen

Allgemeine Hinweise

Man findet diese zwar nicht in Mitteleuropa, aber man kann sie im eigenen Garten anbauen.

Diese erreicht eine Wuchshöhen von 30 bis 90 cm und endet in einer Fingerähre mit fünf bis sieben Einzelähren.

Diese kann ausgereift oder auch halbreif verfüttert werden.

Inhaltsstoffe und Wirkung

Diese enthält Kohlenhydrate, sekundäre Pflanzenstoffe und Mineralien.

Erntezeit

Sommer – Spätsommer

Ähren der Fingerhirse
Ähren
Samen der Fingerhirse
Samen
Häufige Fragen
Was ist Fingerhirse?
Diese ist ein Süßgras, das als Futterpflanze für Wellensittiche geeignet sein kann. Die Pflanze bildet viele kleine Samen, die von Vögeln gefressen werden können. Sie gehört zu den verschiedenen Hirsearten, die in der Ernährung von Wellensittichen eine Rolle spielen können.
Welche Teile können Wellensittiche fressen?
Bei dieser können vor allem die Samen verfüttert werden. In Pflanzenübersichten werden außerdem Blätter und Stängel als mögliche Futterteile genannt. Welche Teile geeignet sind, hängt von der jeweiligen Pflanzenart und dem Zustand der Pflanze ab.
Kann man Fingerhirse frisch anbieten?
Ja, Süßgräser wie Fingerhirse können in verschiedenen Reifestadien angeboten werden. Dazu gehören die Blüte, halbreife Samen und ausgereifte Samen. Vor dem Verfüttern sollte die Pflanze sicher bestimmt sein und aus einer unbelasteten Umgebung stammen.
Ist Fingerhirse ein Ersatz für das normale Wellensittichfutter?
Nein. Diese ist eine Ergänzung und kein vollständiges Hauptfutter. Wellensittiche benötigen eine ausgewogene Ernährung mit geeigneten Körnermischungen, Frischfutter und Mineralstoffen.
Worauf sollte man beim Sammeln von Fingerhirse achten?
Die Pflanze sollte eindeutig erkannt werden und nicht von Stellen stammen, die mit Schadstoffen belastet sein könnten. Außerdem sollte nur so viel gesammelt werden, wie die Vögel tatsächlich fressen. Bei unbekannten Pflanzen oder Unsicherheit sollte auf die Verfütterung verzichtet werden.
Quellen
  • A. Wilbrand: „Futterpflanzen für Vögel“, S. 114f.
  • Futterpflanzen von A bis Z

    Thorsten Hoeppner vom 03.09.2023
    Aktualisiert: 15.08.2026