Futterpflanzen: Gänsefingerkraut

Das Gänsefingerkraut (Argentina anserina) war bereits bei den alten Germanen als Heilpflanze geschätzt.

Gänsefingerkraut

Gänsefingerkraut

Futterteile

  • Blätter
  • Stängel
  • Blüten
  • Samen
  • Wurzel

Allgemeine Hinweise

Dieses weist gefiederte Blätter auf und blüht nur vollends bei Sonnenschein.

Inhaltsstoffe und Wirkung

Neben sekundären Pflanzenstoffen enthält es u.a. auch Vitamin C. 1Gerbstoffe, Bitterstoffe, Flavonoide, Schleimstoffe, Cholin, sekundäre Pflanzenstoffe

Man kann dieses auch in größeren Mengen verfüttern.

Zudem kann man aus den getrockneten Blättern einen Tee (15 min) herstellen, der innerlich und äußerlich angewendet werden kann und entzündungshemmend sowie gegen Durchfall wirkt.

Erntezeit

Mai – September

Blüte des Gänsefingerkrautes
Blüte
Blätter des Gänsefingerkrautes
Blätter
Häufige Fragen
Was ist das Gänsefingerkraut für eine Pflanze?
Das Gänsefingerkraut (wissenschaftlich Argentina anserina) ist eine traditionelle Heil- und Futterpflanze, die bereits von den alten Germanen geschätzt wurde. Sie zeichnet sich durch gefiederte Blätter aus und öffnet ihre gelben Blüten nur bei Sonnenschein vollständig.
Welche Teile der Pflanze können verfüttert werden?
Von der Pflanze können nahezu alle ober- und unterirdischen Teile verwendet werden. Dazu zählen die Blätter, Stängel, Blüten, Samen, die Wurzeln sowie das Saatgut. Auch eine Verfütterung in größeren Mengen ist nach den vorliegenden Berichten möglich.
Welche wertvollen Inhaltsstoffe sind im Gänsefingerkraut enthalten?
Die Pflanze enthält verschiedene wertvolle Inhaltsstoffe. Dazu gehören Gerbstoffe, Bitterstoffe, Flavonoide, Schleimstoffe, Cholin sowie Vitamin C und weitere sekundäre Pflanzenstoffe, die zu den typischen Eigenschaften der Pflanze beitragen.
Wann ist die beste Erntezeit für das Gänsefingerkraut?
Die Erntezeit für das Gänsefingerkraut erstreckt sich über die Sommermonate, genauer gesagt von Mai bis September. In diesem Zeitraum kann die frische Pflanze gesammelt und genutzt werden.
Welche Anwendungen werden der Pflanze in der Naturkunde zugeschrieben?
Aus den getrockneten Blättern lässt sich ein Tee zubereiten (Ziehzeit etwa 15 Minuten), der innerlich sowie äußerlich angewendet werden kann. Ihm werden entzündungshemmende Eigenschaften zugeschrieben und er soll gegen Durchfall helfen.
Quellen
  • A. Wilbrand: „Futterpflanzen für Vögel“, S. 79f.
  • Futterpflanzen von A bis Z

    Thorsten Hoeppner vom 17.07.2023
    Aktualisiert: 14.08.2026
    • 1
      Gerbstoffe, Bitterstoffe, Flavonoide, Schleimstoffe, Cholin, sekundäre Pflanzenstoffe ↩︎