Diese wird seit etwa 15.000 v. Chr. angebaut und war im östlichen Mittelmeerraum ein wichtiges Grundnahrungsmittel. Als Futterpflanze eignen sich vor allem junge Blätter, Stängel, Ähren und Blüten, während die Samen für Wellensittiche zu groß sind.
Die Gerste (Hordeum vulgare) wurde bereits 15.000 v. Chr. angebaut und diente als Grundnahrungsmittel im östlichen Mittelmeerraum.
Vor allem die jungen Blätter sind besonders reich an VitaminenVitamine sind lebensnotwendige organische Nährstoffe, die Wellensittiche nur in kleinen Mengen benötigen. Sie unterstützen unter anderem Stoffwechsel, Immunsystem, Wachstum, Haut, Gefieder und Fortpflanzung. und MineralienMineralstoffe sind lebenswichtige anorganische Nährstoffe wie Calcium, Phosphor und Natrium. Wellensittiche benötigen sie unter anderem für Knochen, Schnabel, Muskeln, Nerven und den Stoffwechsel..
Inhaltsstoffe und Wirkung
Blätter
Diese enthält die Nährstoffe Vitamin B, Vitamin CVitamin C (Ascorbinsäure) ist ein wasserlösliches Vitamin mit antioxidativer Wirkung. Wellensittiche können es normalerweise selbst bilden; über frisches Grünfutter, Gemüse und Obst wird es zusätzlich aufgenommen.(7mg), KalziumKalzium ist ein lebenswichtiger Mineralstoff für stabile Knochen, den Schnabel, die Eierschalenbildung sowie die Muskel- und Nervenfunktion. Wellensittiche benötigen es in ausgewogener Menge, idealerweise zusammen mit ausreichend Vitamin D.(832mg), MagnesiumMagnesium ist ein lebenswichtiger Mineralstoff für Wellensittiche. Er unterstützt Nerven, Muskeln, Knochen und den Energiestoffwechsel. Eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung liefert ihn normalerweise in ausreichender Menge.(179mg), ZinkZink ist ein lebenswichtiges Spurenelement für Immunsystem, Haut, Schnabel, Federn und Wundheilung. Ein Mangel ist selten; eine Überversorgung, etwa durch benagte verzinkte Metallteile, kann hingegen giftig sein.(3,4mg) und EisenEisen ist ein lebenswichtiges Spurenelement. Es unterstützt vor allem die Bildung von Hämoglobin für den Sauerstofftransport im Blut. Ein Mangel kann Blutarmut verursachen, ein Überschuss die Organe belasten. (37mg).
Ja. diese kann Wellensittichen in kleinen Mengen angeboten werden. Sie zählt zu den mehlhaltigen Saaten und eignet sich als gelegentliche Ergänzung des Speiseplans. Sie sollte jedoch kein Ersatz für eine ausgewogene Körnermischung sein.
Welche GersteFutterteile: Blätter, Stängel, Ähre & Blüten eignet sich für Wellensittiche?
Am besten eignet sich entspelzte GersteFutterteile: Blätter, Stängel, Ähre & Blüten. Ungeschälte Körner sind oft zu hart und können von vielen Wellensittichen nur schwer geknackt werden. Dadurch werden sie häufig nicht gefressen oder bleiben im Futternapf liegen.
Wie oft sollte diese gefüttert werden?
Diese eignet sich als gelegentliche Ergänzung und sollte nur in kleinen Mengen angeboten werden. Sie sorgt für etwas Abwechslung im Speiseplan, ersetzt aber keine ausgewogene Körnermischung oder frisches Grünfutter.
Welche Nährstoffe enthält GersteFutterteile: Blätter, Stängel, Ähre & Blüten?
Diese enthält vor allem Kohlenhydrate sowie Eiweiß und nur wenig Fett. Dadurch gehört sie zu den eher fettarmen Saaten. Sie liefert Energie und kann in kleinen Mengen Teil einer abwechslungsreichen Ernährung von Wellensittichen sein.
Fressen alle Wellensittiche diese gerne?
Nicht unbedingt. Manche Wellensittiche nehmen diese gerne an, andere zeigen wenig Interesse – besonders wenn die Körner zu hart sind.
Manche Wellensittiche landen mit ausgebreiteten Flügeln direkt auf der Wasseroberfläche.
Danach erheben sie sich wieder mit heftigem Schlagen der Schwingen in die Luft.
Pflanzen sammeln
Keine Pflanzen neben Straßen sammeln (Autoabgase!).
Pflanzen an bzw. aus landwirtschaftlich genutzten Flächen meiden (Pflanzenschutzmittel!).
Bei Getreide und Gräsern auf Mutterkornschwarz und meist größer als die Samen (giftig!) achten.
Keine Pflanzen mit Schimmelpilzbefall (weiß oder schwarz) sammeln.
Gekaufte Pflanzen
Da diese möglicherweise mit Pflanzenschutzmitteln oder Dünger belastet sein könnten, sollte man diese z.B. mit dem Gartenschlauch abspritzen.
Nachdem die Erde größtenteils stark gedüngt ist und oft sogar Styroporkügelchen zur Auflockerung enthält, sollte diese gegen düngerfreie BIO-Erde ausgetauscht werden.