Kurzfassung
Federlinge sind Parasiten, die auf den Federn von Wellensittichen leben. Sie fressen Hautschuppen und Federteile, was zu beschädigten Federn führt. Ihr Befall verursacht Juckreiz und Schlafmangel bei den Vögeln. Zur Behandlung wird ein spezielles Puder mit Pyrethrum verwendet.
Federlinge leben auf den Federn der Wellensittiche, legen ihre Eier rund um die Federspulen ab und ernähren sich von Hautschuppen und Federteilen.
Symptome
Aufgrund der Ernährung dieser Gefiederparasiten lässt sich ein Befall auch anhand der zerfressenen Federn erkennen, die in etwa wie „durchgescheuerte Kleidungsstücke“ wirken.
Durch ihre große Beweglichkeit stellen diese für die Vögel eine Belästigung dar, die zur Folge hat, dass die Wellensittiche dann unter Juckreiz und Schlafmangel leiden.
Diagnose
Obwohl man diese mit bloßem Auge erkennen kann, ist eine Diagnose nicht ganz einfach, weil sich diese an die Federfarbe anpassen, d.h. im Bereich der schwarzen Schwanzfedern hat man dunkle Exemplare und in anderen Bereichen eher helle.
Zudem sind diese ziemlich lichtscheu und huschen blitzschnell unter das Gefieder.
Therapie bei Federlingen
Dadurch, dass diese Lästlinge ausschließlich auf den Federn leben, ist ein Spot-On wenig effektiv und man verwendet stattdessen ein Puder mit dem Wirkstoff Pyrethrum (keine Sprays!), der für Ziervögel gut verträglich ist.
Dabei sollten vor allem die Federunterseiten bestäubt werden, da sich dort die meisten Federlinge aufhalten.
FAQ – häufige Fragen
Sie fressen Hautschuppen und Teile der Federn und legen ihre Eier rund um die Federspulen ab.
Sie saugen kein Blut, können aber das Gefieder stark schädigen und die Tiere deutlich belästigen.
Die Vögel zeigen oft starken Juckreiz, beschäftigen sich übermäßig mit dem Gefieder und schlafen schlechter. Bei genauer Betrachtung der Federunterseiten können die kleinen, beweglichen Parasiten oder ihre Eier sichtbar sein.
Dort findet man häufig die Parasiten selbst oder die Eier um die Federspulen. Im Zweifel sollte ein vogelkundiger Tierarzt das Gefieder kontrollieren und die Diagnose bestätigen.
Dennoch kann ein unbehandelter, massiver Befall das Wohlbefinden und die Abwehrkräfte deutlich beeinträchtigen. Diese Bewertung ist teilweise ergänzend und damit als Einschätzung zu verstehen.
Dort sitzen die meisten, sodass der Wirkstoff sie direkt erreicht. Die Anwendung sollte ruhig und sorgfältig erfolgen, um den Vogel nicht zusätzlich zu stressen.
