Parasiten: Federlinge

Federlinge

Federlinge leben auf den Federn der Wellensittiche, legen ihre Eier rund um die Federspulen ab und ernähren sich von Hautschuppen und Federteilen.

Kurzfassung
Zusammenfassung

Federlinge sind Parasiten, die auf den Federn von Wellensittichen leben. Sie fressen Hautschuppen und Federteile, was zu beschädigten Federn führt. Ihr Befall verursacht Juckreiz und Schlafmangel bei den Vögeln. Zur Behandlung wird ein spezielles Puder mit Pyrethrum verwendet.

Kernaussagen
  • Diese legen Eier um die Federspulen ab.
  • Symptome sind zerfressene Federn und Unruhe bei den Vögeln.
  • Spot-On-Präparate sind gegen Federlinge wenig wirksam.
  • Das Puder wird vor allem auf die Federunterseiten aufgetragen.
  • Symptome

    Aufgrund der Ernährung dieser Gefiederparasiten lässt sich ein Befall auch anhand der zerfressenen Federn erkennen, die in etwa wie „durchgescheuerte Kleidungsstücke“ wirken.

    Durch ihre große Beweglichkeit stellen diese für die Vögel eine Belästigung dar, die zur Folge hat, dass die Wellensittiche dann unter Juckreiz und Schlafmangel leiden.

    Diagnose

    Obwohl man diese mit bloßem Auge erkennen kann, ist eine Diagnose nicht ganz einfach, weil sich diese an die Federfarbe anpassen, d.h. im Bereich der schwarzen Schwanzfedern hat man dunkle Exemplare und in anderen Bereichen eher helle.

    Zudem sind diese ziemlich lichtscheu und huschen blitzschnell unter das Gefieder.

    Therapie bei Federlingen

    Dadurch, dass diese Lästlinge ausschließlich auf den Federn leben, ist ein Spot-On wenig effektiv und man verwendet stattdessen ein Puder mit dem Wirkstoff Pyrethrum (keine Sprays!), der für Ziervögel gut verträglich ist.

    Dabei sollten vor allem die Federunterseiten bestäubt werden, da sich dort die meisten Federlinge aufhalten.

    Quellen
  • Doris Quinten: „Ziervogelkrankheiten“, S. 52
  • V. Kostka & M. Bürkle: „Basisversorgung von Vogelpatienten“, S. 104f.
  • Weitere Informationsquellen: