Hypertrophie der Wachshaut

Hypertrophie
Kurzfassung
Zusammenfassung

Hypertrophie der Wachshaut ist eine gutartige Verdickung und Verhornung der Nasenhaut bei meist älteren Hennen. Sie äußert sich durch bräunliche, bröckelige Wucherungen mit unterschiedlichen Formen. Die Erscheinung ist nicht krankhaft und hormonell bedingt. Eine Behandlung ist nur nötig, wenn die Atmung beeinträchtigt wird. Das Ablösen erfolgt nach vorherigem Aufweichen, gefolgt von einer Nachbehandlung.

Kernaussagen
  • Kommt überwiegend bei älteren Hennen vor.
  • Wucherungen aus mehrschichtigem, bröckeligem Gewebe.
  • Meist keine Therapie erforderlich, solange die Atmung nicht beeinträchtigt ist.
  • Lebertran- oder Vitamin-A-Salbe weicht die Wucherung schonend auf.
  • Entfernung erfolgt nur nach ausreichendem Aufweichen, da die Wachshaut schmerzempfindlich ist.
  • Symptome

    Bei einer Hypertrophie verhornt und verdickt sich die Wachshaut stark. Die Wucherung besteht aus einem braunen, mehrschichtigen und bröckeligen Gewebe, das die unterschiedlichsten Formen und Vorsprünge aufweist.

    Diese Veränderung ist oft bei älteren Hennen zu beobachten und nicht krankhaft, sondern vermutlich hormonell bedingt.

    Therapie bei Hypertrophie

    Solange die Nasenlöcher nicht eingeengt sind, ist in der Regel keine Behandlung notwendig.

    Wird die Atmung durch die Wucherung beeinträchtigt, wird diese über einen Zeitraum von mehreren Tagen mit Lebertran- oder Vitamin-A-Salbe eingerieben und so aufgeweicht.

    Danach wird diese vorsichtig abgelöst und die wunde Haut darunter noch einige Tage mit Vitamin-A-Salbe nachbehandelt.

    Wucherung ablösen
    Nachdem die Wachshaut überaus schmerzempfindlich ist, darf die Wucherung keinesfalls ohne vorheriges Aufweichen entfernt werden
    Quellen
  • Doris Quinten: „Ziervogelkrankheiten“, S. 56
  • Weitere Informationsquellen