Der Artikel beschreibt die grundlegenden Aspekte der Fütterung von Wellensittichen. Empfehlenswert sind täglich abgemessene Körnermischungen, frisches Trinkwasser und zusätzliches Grit im eigenen Napf. Frischfutter kann mehrmals pro Woche angeboten werden, sollte aber gründlich gewaschen werden. Hygiene bei Futternäpfen und Trinkgefäßen ist für die Gesundheit der Vögel wichtig.
Bei der Fütterung der Wellensittiche sollte man einige Dinge beachten, v.a. im Hinblick auf die Hygiene, um möglichen Erkrankungen vorzubeugen.
Körnermischung
Jeder Wellensittich sollte bei der Fütterung täglich etwa 2 Teelöffel einer artgerechten Körnermischung erhalten.
Ich empfehle hierfür die Verwendung eines geeigneten Messlöffels aus Edelstahl, der jeweils die Portion für einen Wellensittich fasst.
Um unnötige Streitereien zu vermeiden, sollte für jeden Wellensittich ein Futternapf und für alle zusammen mindestens ein Trinknapf zur Verfügung stehen. Bei mir hat sich hierfür eine sogenannte Futterbar bewährt, die dann noch durch einen entsprechenden Wassernapf ergänzt werden kann.
Das alte Futter sollte stets komplett ausgetauscht werden.
Auch wenn es oft so scheint, dass die Näpfe noch Futter enthalten, handelt es sich in der Regel nur noch um Spelzen (= Schalen der Körner) oder die verbliebenen Körner liegen unter einer Schicht von Spelzen, sodass die Wellensittiche diese nicht mehr erreichen können. Somit könnten diese sogar verhungern, wenn sie keine neuen Körner erhalten.
Zusätzlich kann man ab und zu noch Keimfutter anbieten. Durch das Keimen werden die Körner vitaminreicher und leichter verdaulich.
Man kann dieses mit Keimgläsern selbst herstellen. Allerdings sollte es sich dabei nur um kleine Mengen handeln, da dieses relativ schnell verdirbt.
Trinkwasser
Wellensittiche benötigen täglich frisches Trinkwasser. Allerdings reicht es nicht, das Trinkwasser zu wechseln, sondern auch der Trinknapf muss täglich gewechselt werden.
Anbieten von Grit
Fütterung von Frischfutter
Frischfutter kann in der Regel mehrmals in der Woche oder sogar täglich zur freien Aufnahme angeboten werden.
Allerdings sollte bei der Fütterung von Frischkost mit einem hohen Gehalt an ätherischen Ölen (z.B. Küchenkräuter) bzw. Fruchtzucker (z.B. Obst) höchstens 1–2 mal die Woche verfüttert werden.






