Gräser: Kriech-Quecke

Die Kriech-Quecke (Elymus repens) ist zwar eine Futterpflanze, wird von Landwirten allerdings als lästiges Acker-Unkraut angesehen.

Kriech-Quecke

Kriech-Quecke

Futterteile
  • Stängel
  • Blätter
  • Blüten
  • Samen
  • Wurzel

Allgemeine Hinweise

Dieses erreicht eine Wuchshöhe von 50 bis 120 Zentimetern.

Es ist zudem ein gesundes und vitaminreiches Süßgras, das optimal für alle Körnerfresser geeignet ist.

Inhaltsstoffe und Wirkung

Die Inhaltsstoffe sind Protein, Vitamin C und Karotin.

Erntezeit

Juni – August

Ähre der Kriech-Quecke
Ähre
Blüten der Kriech-Quecke
Blüten
Samen der Kriech-Quecke
Samen
Häufige Fragen
Dürfen Wellensittiche Kriech-Quecke fressen?
Ja, diese kann als Futterpflanze für Wellensittiche geeignet sein. Die Pflanze gehört zu den Gräsern und kann in kleinen Mengen angeboten werden. Wichtig ist, dass sie an einem unbelasteten Standort gesammelt wird und frei von Pflanzenschutzmitteln, Dünger oder Verschmutzungen ist.
Welche Teile können Wellensittiche fressen?
Wellensittiche können vor allem die grünen Pflanzenteile wie Blätter und Halme aufnehmen. Auch die Samenstände können für Vögel interessant sein. Die Wurzeln werden in der Regel nicht als Futter verwendet.
Welche Nährstoffe enthält Kriech-Quecke?
Diese enthält verschiedene pflanzliche Inhaltsstoffe, darunter Ballaststoffe und pflanzliche Mineralstoffe. Der genaue Gehalt kann je nach Standort, Wachstumsphase und Bedingungen unterschiedlich sein. Sie sollte daher nur als Ergänzung und nicht als Hauptfutter dienen.
Wo kann man Kriech-Quecke sammeln?
Diese wächst häufig auf Wiesen, an Wegrändern und in Gärten. Zum Sammeln eignen sich nur Stellen, die nicht durch Verkehr, Hunde, Pestizide oder andere Schadstoffe belastet sind. Eine sichere Bestimmung der Pflanze ist wichtig, bevor sie verfüttert wird.
Wie kann man Kriech-Quecke für Wellensittiche anbieten?
Frische Quecke kann gründlich gereinigt und anschließend in kleinen Mengen angeboten werden. Sie kann zum Beispiel als Beschäftigungsfutter in den Käfig oder die Voliere gehängt werden. Nicht gefressene Pflanzenteile sollten wieder entfernt werden, bevor sie verderben.
Quellen
  • A. Wilbrand: „Futterpflanzen für Vögel“, S. 122
  • Futterpflanzen von A bis Z

    Thorsten Hoeppner vom 04.09.2023
    Aktualisiert: 20.08.2026