Zum Hauptinhalt springen

Gänseblümchen

Gänseblümchen als Futterpflanze

Futterpflanze

  • Name: Gänseblümchen (Bellis perennis)
  • Futterteile: Blätter, Stängel, Blüten, Samen und reifes Saatgut
  • Eignung: Wellensittiche und andere Ziervögel
  • Erntezeit: März bis November
  • Fütterung: auch größere Mengen möglich

Inhaltsstoffe und Wirkung

  • Vitamin A und Vitamin C
  • Kalium, Kalzium und Magnesium
  • Eisen
  • Ätherische Öle
  • Saponine, Bitterstoffe, Gerbstoffe und Schleimstoffe
  • Flavonoide, Inulin und Fumarsäure
  • Weitere sekundäre Pflanzenstoffe

Es hat eine harntreibende Wirkung und wirkt unterstützend für Verdauung und Darm.

Traditionell bei Erkältungsbeschwerden genutzt und äußerlich bei kleinen Hautverletzungen und Juckreiz verwendet.

Besonderheiten

Die Pflanze wächst häufig auf Rasenflächen und kann auch als robuster Bodendecker in einer Außenvoliere wachsen. Sammle nur abseits von Straßen, gedüngten Flächen, Hundewiesen und Bereichen mit möglichem Pestizideinsatz.

Gänseblümchen liefern nicht nur frisches Grün, sondern auch Blüten und später kleine Samenstände. Dadurch sind sie eine vielseitige Bereicherung im Frischfutterangebot.

Bei Vögeln mit Nierenerkrankungen ist Vorsicht angebracht: Die Pflanze wirkt harntreibend und sollte in diesem Fall nur nach Rücksprache mit einer vogelkundigen Tierarztpraxis angeboten werden.

Quellennachweis
  • A. Wilbrand: „Futterpflanzen für Vögel“, S. 77 ff. [ISBN: 978-3965550339]
  • Basierend auf diesem mit KI erstellt.
    Inhaltsverzeichnis