Rezension: FONK – Geheimagent aus dem All

FONK - Geheimagent aus dem All

Allgemeine Informationen

  • Titel: “FONK – Geheimagent aus dem All”
  • Autor:  Tobis Goldfarb
  • Verlag: Carlsen
  • ISBN: 978-3-551-65385-7
  • Preis: 10,00 €

Klappentext

“Psst, sagt es keinem weiter, aber ich bin ein Agent mit geheimer Mission. ISLE1Intergalaktische Liga Sanftmütiger Existenzen hat mich auf die Erde geschickt …

Zum Glück bin ich bei Flo gelandet, der scheint ganz in Ordnung zu sein. Und …

Jetzt müssen wir nur noch zusammen das wilde Fleckchen Natur hinter Flos Haus retten. So können wir ILSE beweisen, … “

Gestaltung

Das Buch beginnt mit einer kurzen Vorstellung der wichtigsten Personen in dieser Geschichte. Natürlich darf anschließend auch nicht ein Steckbrief des Agent Fonk und seiner Organisation ILSE, der Intergalaktischen Liga Sanftmütiger Existenzen, fehlen, bevor die eigentliche Geschichte beginnt.

Jedes neue Kapitel ist nicht nur mit einer besonderen gestalteten Überschrift versehen, sondern hat zudem noch ein entsprechende Grafik am Seitenrand zur Hervorhebung.

Der restliche Text wird immer wieder mit ansprechenden Bildern von Lisa Hänsch sowie mit “Erdling-Top-Flop-Listen” von Fonk aufgelockert.

Fonk (Innenseite)

Zudem hat das Buch eine geeignete Schriftgröße sowie ein gutes Seiten-Text-Verhältnis, das Kindern im Grundschulalter das Lesen erleichtert.

Geschichte

In dieser Geschichte ist tatsächlich ein Wellensittich die Hauptperson, na ja, genau genommen schaut Fonk nur so aus und ist in Wirklichkeit ein intergalaktischer Geheimagent, der mit seiner Mission “- “Mal eben kurz die Welt retten” bei Flo gelandet ist.

Die Geschichte beginnt damit, dass Flo an seinem Geburtstag recht niedergeschlagen bzw. deprimiert in dem alten Apfelbaum im Garten sitzt, als eine blaue Keksdose neben ihm in den Baum kracht und qualmend in einer Astgabel stecken bleibt. So nimmt dann das Abenteuer seinen Lauf.

Das ganze spielt natürlich in unserer Zeit und holt die Kinder in ihrer Lebenswirklichkeit ab, sprich es dürfen Internet, Onlinebewertungen (Geburtstagsgeschenk!) und Smartphones nicht fehlen.

Das Ganze wird dann noch mit eine bisschen Si-Fi2Science Fiction ergänzt, so das es kaum einen wundern wird, dass die blaue Keksdose eigentlich ein getarntes Raumschiff der “Flitzpieepe 3000” – Klasse ist, das natürlich auch mit Hyperraumantrieb und einem Wurmlochdetektor ausgestattet ist.

Kurzum die Kombination aus Wellensittich, Geheimagent und Alien ist ausgesprochen interessant und gelungen. Zudem wird alles auch noch ausgesprochen witzig und unterhaltsam erzählt.

Statt mit den Man in Black” bekommt man es hier mit Fonk, dem “Welli in Blue” zu tun, der wie “Alf” zwar nicht in die Garage, aber in einen Apfelbaum im falschem Teil der Welt3Wellensittichtarnung war eigentlich für Australien gedacht. 😉 gekracht ist, da er sein Navi als “Schnäppchen” gekauft hat.

Fazit

Das Buch kann ich jedem empfehlen, der nicht nur Wellensittiche, sondern auf etwas Geheimagent, Alien und die Welt (bzw. ein Stück unberührte Natur vor dem zubetonieren) retten als Gesamtpaket steht.


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