Zusammenfassung
Dieser enthält den Giftstoff Sambunigrin, doch Blüten und reife Beeren können in kleinen Mengen als Futter angeboten werden. Geerntet wird im Mai und Juni, wobei Verwechslungsgefahr mit anderen, vollständig giftigen Arten besteht.
Der Schwarze Holunder (Sambucus nigra) selbst ist zwar giftig, aber die reifen Früchte können in kleinen Mengen angeboten werden, sowie die Blüten.
Allgemeine Hinweise
Der Strauch enthält den Giftstoff Sambunigrin, der im Organismus in BlausäureBlausäure (Cyanwasserstoff) ist ein hochgiftiger Stoff, der die Zellatmung blockiert. Sie kann aus cyanogenen Pflanzenstoffen entstehen, etwa in bitteren Kernen oder bestimmten Pflanzenteilen, und ist für Wellensittiche bereits in kleinen Mengen gefährlich. umgewandelt wird.
Die Beeren sind nicht ganz giftstofffrei und dürfen nur in kleinen Mengen angeboten werden.
Inhaltsstoffe und Wirkung
Blüten
Diese enthalten ätherische ÖleÄtherische Öle sind stark konzentrierte, flüchtige Duftstoffe aus Pflanzen. Pflanzen mit einem höheren Gehalt nur selten und in geringen Mengen verfüttern., GerbstoffeGerbsäure (Tannin) ist ein pflanzlicher Stoff mit bitter-herbem Geschmack. In größeren Mengen kann sie die Aufnahme von Nährstoffen, besonders von Eiweiß und Mineralstoffen, verringern. Sie steckt unter anderem in Tee, Eichenrinde und unreifen Früchten., FettsäurenFettsäuren sind Bestandteile von Fetten. Wellensittiche benötigen sie als Energielieferant sowie für Zellmembranen, Haut und Gefieder. Einige essenzielle Fettsäuren müssen über das Futter aufgenommen werden., FlavonoideFlavonoide sind natürliche Pflanzenstoffe, die Obst, Gemüse und Kräuter färben. Sie wirken antioxidativ und können Zellen vor oxidativem Stress schützen. Für Wellensittiche liefern frische, geeignete Pflanzenkost und Kräuter Flavonoide., SchleimstoffeSchleimstoffe sind quellfähige Pflanzenbestandteile, die Wasser binden und einen schützenden Film auf Schleimhäuten bilden können. Bei Wellensittichen können sie die Verdauung sanft unterstützen, etwa aus Flohsamen oder Malven. und Kaliumsalze.
Beeren
Die Inhaltsstoffe1Vitamin B1, B2, B6 und C, FolsäureFolsäure ist ein wasserlösliches B‑Vitamin (B9). Wellensittiche benötigen es für Zellteilung, Blutbildung und Wachstum. Sie kommt vor allem in frischem Grünfutter, Gemüse und Keimfutter vor., AnthocyaneAnthocyane sind natürliche rot‑ bis blauviolette Pflanzenfarbstoffe, z. B. in Beeren, Rotkohl und dunklen Blüten. Sie gehören zu den sekundären Pflanzenstoffen und wirken antioxidativ., Fruchtsäuren, Kohlenhydrate und Farbstoffe dieser sind u.a. Vitamin B6 (0,25mg), Vitamin CVitamin C (Ascorbinsäure) ist ein wasserlösliches Vitamin mit antioxidativer Wirkung. Wellensittiche können es normalerweise selbst bilden; über frisches Grünfutter, Gemüse und Obst wird es zusätzlich aufgenommen. (18mg) und FolsäureFolsäure ist ein wasserlösliches B‑Vitamin (B9). Wellensittiche benötigen es für Zellteilung, Blutbildung und Wachstum. Sie kommt vor allem in frischem Grünfutter, Gemüse und Keimfutter vor. (0,02mg).
Erntezeit
Mai – Juni
Futterteile: Blüten, reife Beeren fressen?
Futterteile: Blüten, reife Beeren können Wellensittiche frische Blüten und reife Beeren in kleinen Mengen erhalten. Andere Pflanzenteile, insbesondere unreife Beeren und Blätter sowie andere Arten, sind ungeeignet. Deshalb sollte immer genau geprüft werden, welche Art vorliegt.
Futterteile: Blüten, reife Beeren nur Blüten und reife Früchte. Unreife Früchte sowie die restlichen Pflanzenteile dürfen nicht verfüttert werden.
Futterteile: Blüten, reife Beeren bekommen?- 1Vitamin B1, B2, B6 und C, FolsäureFolsäure ist ein wasserlösliches B‑Vitamin (B9). Wellensittiche benötigen es für Zellteilung, Blutbildung und Wachstum. Sie kommt vor allem in frischem Grünfutter, Gemüse und Keimfutter vor., AnthocyaneAnthocyane sind natürliche rot‑ bis blauviolette Pflanzenfarbstoffe, z. B. in Beeren, Rotkohl und dunklen Blüten. Sie gehören zu den sekundären Pflanzenstoffen und wirken antioxidativ., Fruchtsäuren, Kohlenhydrate und Farbstoffe ↩︎



