Futterpflanzen: Vogelknöterich

Der Vogelknöterich (Polygonum aviculare) ist insbesondere durch seinen Kieselsäuregehalt in der Mauserzeit sehr zu empfehlen.

Vogelknöterich

Vogelknöterich

Futterteile

  • Blätter
  • Blüten
  • Samen

Allgemeine Hinweise

Dieser wächst meist an Wegrändern oder auch in Rissen von Weg- und Straßenbelägen.

Inhaltsstoffe und Wirkung

Neben einigen anderen Inhaltsstoffen1Kieselsäure, Gerbstoffe, Flavonoide (v.a. Avicularin), Phenolcarbonsäuren, Schleimstoffe. enthält dieser auch Kieselsäure.

Dieser ist vor allem in der Mauser zur Unterstützung der Gefiederbildung zu empfehlen.

Erntezeit

Juli – August

Blüten des  Vogelknöterichs
Blüten
Blätter des Vogelknöterichs
Blätter
Häufige Fragen
Ist Vogelknöterich für Wellensittiche geeignet?
Ja. Dieser ist eine geeignete Futterpflanze für Wellensittiche. Verfüttert werden können die Blätter, Blüten und Samen. Die Pflanze eignet sich als Ergänzung zu einer abwechslungsreichen Ernährung mit weiteren Wildkräutern und Gräsern.
Warum wird Vogelknöterich besonders während der Mauser empfohlen?
Dieser enthält unter anderem Kieselsäure. Diese kann die Gefiederbildung unterstützen und macht die Pflanze besonders während der Mauser zu einer sinnvollen Ergänzung des Frischfutters. Sie ersetzt jedoch keine ausgewogene Ernährung.
Welche Teile dürfen Wellensittiche fressen?
Geeignet sind die Blätter, Blüten und Samen des Vogelknöterichs. Diese können frisch angeboten werden, sofern die Pflanze aus einer sauberen und unbelasteten Umgebung stammt.
Wo wächst Vogelknöterich?
Dieser wächst häufig an Wegrändern sowie in Rissen von Wegen und Straßenbelägen. Beim Sammeln sollte darauf geachtet werden, nur Pflanzen von unbelasteten Standorten zu verwenden und Bereiche mit möglicher Schadstoffbelastung zu meiden.
Wann kann dieser geerntet werden?
Die im Artikel angegebene Erntezeit liegt im Juli und August. In dieser Zeit können Blätter, Blüten und Samen für Wellensittiche gesammelt werden.
Quellen
  • B. Oftring & P. Wolf: „Vogelfutterpflanzen aus Natur und Garten“, S. 74f.
  • Futterpflanzen von A bis Z

    Thorsten Hoeppner vom 19.07.2023
    Aktualisiert: 15.08.2026
    • 1
      Kieselsäure, Gerbstoffe, Flavonoide (v.a. Avicularin), Phenolcarbonsäuren, Schleimstoffe. ↩︎