Zusammenfassung
Diese ist eine seit der Antike bekannte Heilpflanze und keine Futterpflanze, weshalb sie nur bei Bedarf und in kleinen Mengen gegeben werden sollte. Verwendet werden können Stängel, Blätter und Blüten, die wegen der ätherischen Öle höchstens 1–2 Mal pro Woche in kleinen Mengen angeboten werden sollten.
Die Zitronenmelisse oder auch einfach Melisse (Melissa officinalis) wurde bereits in der Antike von den Griechen und Römern als Heilpflanze gegen viele Unpässlichkeiten eingesetzt.
Allgemeine Hinweise
Diese wächst besonders an warmen, trockenen und nährstoffreichen Standorten.
Inhaltsstoffe und Wirkung
Die Inhaltsstoffe sind Vitamin C, ätherische ÖleÄtherische Öle sind leicht flüchtige Stoffgemische, die zwar fettlöslich sind, aber selber keine Fette enthalten. Pflanzen mit einem höherem Gehalt nur selten und in geringen Mengen verfüttern., FlavonoideDiese gehören zu den sekundären Pflanzenstoffen und es handelt sich dabei wasserlösliche Pflanzenfarbstoffe.| Flavonoide haben zahleiche gesundheitsfördernde Wirkungen. und SaponineSaponine sind Tenside (Seifenstoffe), die zu Verdauungsstörungen und in größeren Mengen zur Schädigung der Zellwände und Magenschleimhäute führen können..
Zudem hat sie eine krampflösende, beruhigende, antimikrobielleDie Substanz ist wirksam gegen Mikroorganismen., antibakterielleDie Substanz ist wirksam gegen Bakterien. und antiviraleDie Substanz ist wirksam gegen Viren. Wirkung.
Aus den frischen Blättern kann man auch einen TeeBei der Zubereitung von Tee sollte man das Wasser vor dem Aufgießen stets erst auf 90°C abkühlen lassen, da kochendes Wasser viele gesunde Inhaltsstoffe zerstört. (10 min) zubereiten, der vorbeugend bei Unpässlichkeiten und auch bei bereits ausgebrochenen Krankheiten hilft.
Erntezeit
Mai – September


